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Das literarische Quartett


Eine Radiogeschichte

1999 lud Franz-Joseph Huainigg vom Medienzentrum des bm:bwk Mirjam Morad ein, eine Radiosendung mit der Jury der Jungen Leser zu gestalten. Im Herbst startete Das literarische Quartett mit Mirjam Morad. Junge Leser diskutieren - jeden dritten Mittwoch im Monat - live von 19.30 Uhr bis 20.00 Uhr auf MW 1476 im Schülerradio.
Zu Gast sind des öfteren Autoren, die entweder persönlich oder via Telefon von den diskutierenden befragt werden. Auch Betroffene nehmen zu einer im Buch behandelten Problematik Stellung und beteiligen sich an der Diskussion.
Jugendliche, die mitdiskutieren möchten, sind als Gäste herzlich willkommen und können sich das zu besprechende Buch vorher ausleihen.
Die Buchdiskussionen im Sendestudio erfreuen sich auch bei den Mitwirkenden großer Beliebtheit und bedeuten eine wichtige Erfahrung im Umgang mit dem Hörmedium. Gilt es doch in sehr kurzer Zeit, einem unsichtbaren Publikum so viel wie möglich mitzuteilen.


Radiosendung vom 16.Mai.2007

Um über das Lesejahr 2006/2007, ihre Lieblingsbücher und die Nominierungen zu sprechen, trafen sich Teresa, Resi und Mirjam Morad am 16.April.2007 im Studio von Schülerradio MW 1476. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie hier nachhören und sich so Lust auf neue Bücher oder das Dabeisein bei einer unsrer Veranstaltungen machen... Viel Hörgenuss wünscht euch die Jury!

Radiosendung vom 21.März.2007

Ende Juni wird die Jury der Jungen Leser zum zweiten Mal einen Bilderbuchpreis vergeben.
Aus diesem Anlass trafen sich am Mittwoch, den 21.März vier Jurymitglieder im Radiokulturhaus um sich mit dieser sehr speziellen Sparte der Literatur auch im Radio auseinanderzusetzen und einige bemerkenswerte Bilderbücher von 2006 vorzustellen.

In der ersten Viertelstunde der Livesendung beschäftigten wir uns mit den Fragen, warum eine Bilderbuchjury überhaupt wichtig ist, wie sich die Bewertung von Bilderbüchern zu Kinder- und Jugendbüchern unterscheidet, warum es uns Spaß macht, Bilderbücher zu 'lesen' und dann auch noch drüber zu reden und ob Bilderbücher wirklich nur etwas für kleine Kinder sind...

Die zweite Hälfte verwendeten wir dafür einige Bilderbücher vorzustellen. Hier die Liste der vier Bücher, die wirklich zumindest eines Blickes würdig sind:
  • Lauren Child / Polly Borland Foto, Die Prinzessin auf der Erbse, Carlsen 2006
  • Sybille Hein, Wenn Riesen niesen, Carlsen 2006
  • Brigitte Minne / Carll Cneut Ill., Hexenfee, Residenz 2006
  • Nina Kuhn / Yvonne Kuschel Ill., Lilli, machst du Quatsch? Reidenz 2006

Wenn ihr die Sendung verpasst habt oder sie noch einmal hören wollt, könnt ihr das hier tun! Viel Spaß!


Radiosendung vom 17.Jänner.2006

'Warum ist der Himmel blau?'
'Weil Gott ein Junge ist. Wäre Gott ein Mädchen, wäre der Himmel rosa!'

Alle Infos zur Radiosendung 'Trans- und Homosexualität im Jugendbuch' vom 17.01.07 um 19:30 Uhr auf MW 1476 findet ihr hier.

Für alle, die die Sendung verpasst haben: zu hören ist sie auch im Internet und zwar hier!

Folgende Bücher wurden besprochen:
  • Julie Anne Peters, Luna. dtv extra 2006
  • Kathrin Schrocke, finding Alex. Oetinger 2006
  • Joyce Carol Oates, Sexy. Hanser 2006
  • Catherine Gilbert Murdock, Wir Kühe. Carlsen 2006
  • Do van Ranst, Wir retten Leben, sagt mein Vater. Carlsen 2006
  • Katrin Bongard, Radio Gaga on Air. Beltz & Gelberg 2006
  • Edith Schreiber-Wicke / Carola Holland Ill., Zwei Papas für Tango, Thienemann 2006
Was wir leider nicht mehr in die Sendung mithineinpacken konnten, ist dieses Interview mit Marcus, einem Mitarbeiter der Rosa-Lila Villa in Wien.

Hilft es mir (früher) zu erkennen, ob ich schwul, lesbisch oder trans bin, wenn ich in Jugendbüchern (Romanen, nicht Fachbüchern) davon lese?
Ja, wenn man Romane darüber liest, sehe ich darin aus eigener Erfahrung eine  Hilfe sich als schwul, lesbisch oder trans zu identifizieren. Natürlich sind Romane mehr oder minder erfundene Geschichten, welche nicht zu 100% der Realität entsprechen, aber jeder Roman hat auch seinen realistischen Hintergrund oder - gedanken.
Zumindest gilt belletristische Literatur für mich als Hilfe sich bestimmter Gefühle und Gedanken bewußt zu werden. Als noch weitaus grössere Unterstützung sehe ich allerdings Sachliteratur, welche sich mit dem Thema "Homo- bzw. Transsexualtität" auseinandersetzt und dir bewußt macht, daß Du längst nicht der/die einzige bist, welcher mit diesen Problemen oder Lebenshürden konfrontiert ist.
  
Fällt es mir leichter mein Coming Out zu machen, wenn ich in (Jugend)Büchern von Personen lese, die gerade dasselbe durchgemacht haben?
Ja. Allerdings muß man hierbei genauer definieren, welche Art von Literatur Ihr wieder meint. Bei Belletristik ist die Wirkung sicher nicht so groß, wie bei Tatsachenberichten. eben aus dem Grund, wie bei der ersten Frage, da Romane nur teilweise der Realität entsprechen, Berichte aber Tatsachen schildern.
Unterhaltungsliteratur hilft aber sehr das Bedürfnis zu stillen, sich mit der Handlung in einem Buch identifizieren zu können. Und das sollte eigentlich ein Grundbedürfnis jedes Autors gehobenerer Literatur sein im Leser das Gefühl zu wecken er wäre selbst die Figur. Es tut auf jeden Fall gut, Romane zu lesen, in welchen seine eigenen Gefühle widergespiegelt werden. 
Die Wirksamkeit von Tatsachenberichten sehe ich als noch viel höher, da der Leser/die Leserin dabei feststellt, daß er/sie längst nicht der/die einzige ist, welche(r) mit Coming Out-Problemen konfrontiert ist und da man aus dieser Art von Literatur auch lernen kann, wie man in seiner Situation mit dem Coming Out (nicht) umgehen sollte.
 
Denkst du es gibt einen Zusammenhang zwischen der Selbstverständlichkeit mit der Schwule und Lesben in aktuellen Büchern vorkommen und der Offenheit im täglichen Leben?
Jein. Aus eigener Beobachtung und Erfahrung habe ich den Eindruck gewonnen, daß die Gesellschaft heutzutage offener gegenüber Homo- und Transsexualität gegenüber ist, als früher, oftmals allerdings noch lange nicht offen genug. Dies fördert natürlich den Einsatz schwullesbischer Figuren in der Literatur.
Andererseits muss man auch berücksichtigen, daß Literatur oft ein Vorreiter ist und war, welcher gegen die festgefahrene Meinung der allgemeinen Gesellschaft durchbrechen will. Dies ist eine wichtige Aufgabe und ein hohes Ziel vieler Autoren, womit man auch erkennen muss, daß Homosexualität in unserer Gesellschaft noch lange nicht alltäglich und "normal" ist. Aber offen als Homo zu leben ist heute sicher weitaus leichter, als früher.
  
Mir persönlich hat die Schwulenliteratur während und nach meinem Coming Out auf jeden Fall sehr geholfen und mein Selbstbewußtsein gestärkt. Übrigens sind nicht zu vergessen die Coming Out-Filme. Ich habe während und nach meinem Coming Out den Film "Beautiful Thing" fünf- oder sechsmal gesehen und bin mir dabei vieler Gefühle und Gedanken bewußt geworden, die ich in mir hatte.
 
Falls Ihr noch Fragen habt, oder nach Buchtipps sucht, könnt Ihr Euch jederzeit an mich wenden.
marcus@villa.at

Wir danken für die gewissenhafte Auseinandersetzung mit unseren Fragen!!

Danken wollen wir außerdem David Samek für die Technik zu Hause und Alois Schörghuber für die Technik bei MW 1476/Schülerradio.

Musik, die wir verwendet haben:
  • Suite für Cello No. 1 in G-Dur, BWV 1007, Prelude. Komponiert von Johann Sebastian Bach; Interpretation Yo-Yo Ma
  • monolog in stereo, pho°noir
Das Feature gestalteten Lilly Manon Maier und Lena Samek.


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